Willkommen auf der Homepage des Vereins

“Hilfe zur Entwicklung der Hochebene Meno in Äthiopien” e.V.

As life is too short to learn German we offer an English site.

Unser Verein wurde im September 1996 von Mitgliedern der Evangelischen Kirchengemeinde Koblenz-Pfaffendorf gegründet. Deren langjähriger Küster, Ato Denbeshu Debeko, war kurz zuvor in seine Heimat Sidama zurückgekehrt. Um mit ihm in Kontakt zu bleiben, suchten wir eine Möglichkeit den Menschen in Sidama zu helfen und so eine Brücke nach Äthiopien zu bauen. Ato Denbeshu war nach seiner Rückkehr entsetzt über das Verschwinden des Waldes und die fortschreitende Erosion in seiner Heimat.

In Zusammenarbeit mit der Evangelischen Mekane Yesus Kirche (EECMY) begannen wir 1999 das Aufforstungsprojekt.

Die Entwicklungsabteilung der Süd- Zentraläthiopischen Synode der EECMY in Awassa plant und organisiert in Zusammenarbeit mit Ato Denbeschu alle Projekte.           

Der  Verein hat heute 60 Mitglieder und fast ebenso viele Spender.

Das Projektgebiet, das Meno-Hochland liegt in der Sidama-Zone der SNNPR, in einer Höhe von 2500-3500 m. Awassa ist 60 km Luftlinie entfernt. Bis zum Hauptort der Woreda, Hagere Selam (Hulla), sind es 30 km. Der drei Wegstunden entfernte nächstgelegene Ort ist Bursa und wegen des unwegsamen Geländes nur über Pfade und mit Pferden als Transportmittel zu erreichen.

  Ein Sidama-Tukul aus Bambusflechtwerk.                                                                   Hier leben 4 Personen sowie 20 Schafe und 4 Kühe unter einem Dach. Damit die Tiere morgens und abends auf dem Weg von und zu ihren Pferchen nicht durch den Wohnraum trampeln, hat das Tukul auf der linken Seite eine zusätzliche Tür.   .

Im Projektgebiet leben in 6 Bauerngenossenschaften etwa 17.000 Menschen, die alle dem Volk der Sidama angehören. Viele der Einwohner gehören der Mekane Yesus Kirche an.                         

Die Projekte

Schwerpunkt unserer Hilfe ist das Aufforstungsprojekt.

Durch das Schlagen von Brennholz und die Überweidung ist auch im Meno- Hochland der Waldbestand stark zurückgegangen und die Erde der Erosion ausgesetzt. In unserem Projekt werden daher seit 1999 in einer Baumschule jährlich ca. 100.000 Setzlinge herangezogen, an interessierte Bauern verteilt und von ihnen gepflanzt.

  Die Lalita Baumschule im Jahr 1999.

Die Mekane Yesus Kirche veranstaltet begleitend dazu Schulungen für die Bauern.

  Pastor Zekwos Dumara informiert die Bauern (1999).

Ziel ist es, neben der Produktion von Brenn- und Nutzholz und der Bekämpfung der Erosion, die Bauern von der Notwendigkeit einer nachhaltigen Waldwirtschaft zu überzeugen, damit sie die Baumschule und die Aufforstung in eigener Regie fortführen.

2003 wurden erstmals auch Apfelbaum-Setzlinge gekauft und gepflanzt.                                                                                                       2 Jahre alte Kosso Bäume (hagenia abyssinica) im August 2003.

Daneben finanzieren wir jedes Jahr ein weiteres Projekt, das von den Einwohnern selbst vorgeschlagen wird:

Im Jahr 2001 war dies der Bau eines Brunnens sowie das Fassen einer Quelle, um die Versorgung mit sauberem Trinkwasser zu verbessern.

Im Jahr 2002 finanzierten wir die Ausstattung der Shafame-Tarche-Grundschule mit Tischen, Bänken und Tafeln.

Im Jahr  2003 wurde in Zusammenarbeit mit dem Landwirtschaftsministerium ein Jersey-Zuchtbulle angeschafft. Durch das Einkreuzen dieser Rasse soll die Milchleistung der einheimischen Zebus erhöht werden.                                                                   Der Prototyp: Eine 2 jährige Zebu-Jersey-Färse (August 2003).

Damit wären dann auch weniger Tiere pro Familie nötig und das Problem der Überweidung könnte verringert werden.

Im Jahr 2004 werden 24 Zebu-Färsen (weibliche Kälber) an die ärmsten Bauern verteilt.  Diese Bauern verpflichten sich, an dem Zuchtprogramm teilzunehmen und die jeweils erstgeborene Zebu-Jersey-Färse an einen anderen armen Bauern abzugeben.

Etwa 1/3 der Projektkosten werden von den Bauern selbst getragen.            Dies geschieht meist in Form von Arbeitseinsätzen.

  Bau des Wächterhauses in der Baumschule (1999).

 

Mit unseren bescheidenen Mitteln können wir für die Menschen im Meno- Hochland viel in Bewegung setzen. Wir freuen uns über jeden, der uns dabei hilft.

 

Kontakt:

Verein “Hilfe zur Entwicklung der Hochebene Meno in Äthiopien”e.V.       Gertrud-von-Le-Fort-Straße 6                                                             56076 Koblenz

Email                                          w.leister@t-online.de                                       Die Adresse dieser Seite ist           www.meno-lopho.de

Unser Spendenkonto hat die Nr. 40001307 bei der Sparkasse Koblenz (BLZ 570 501 20).

   Übrigens “Lopho” ist ein Wort aus der Sidama-Sprache und bedeutet “Entwicklung”.

Online seit dem 12.04.2004                                     Letzte Aktualisierung: 23.05.2004   

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